Dichter Regenwald mit Sonnenstrahlen, die durch das Blätterdach dringen.

Der Klima-Fußabdruck von ChoViva

Mit ChoViva wird auch der Klimaschutz zur feinen Sache, und zwar ohne Kompromisse. Unsere köstliche Schokoladenalternative verursacht ungefähr 74 % weniger CO₂-Emissionen¹ im Vergleich zu Schokolade. Um diese Topwerte zu erreichen, haben wir alle Hebel in Bewegung gesetzt. Und zwar nicht nur beim Produkt selbst, sondern auch entlang der Produkt- und Lieferkette von ChoViva. Hier erfährst Du alles über den Klima-Fußabdruck von ChoViva, die komplexen Berechnungen und das Tracking dahinter.

Quellen

¹ Werte nach inoqo, Stand 01/2026 (Durchschnittswerte für Schokolade im Vergleich zum Klima-Fußabdruck von ChoViva)

inoqo x ChoViva

Um unseren ökologischen Fußabdruck zu ermitteln, arbeiten wir mit inoqo zusammen, einem Unternehmen, das Lebensmittel- und Getränkehändlern dabei hilft, die Umweltauswirkungen ihrer Produkte zu berechenen. Jede ChoViva-Rezeptur wird von inoqo mithilfe der „Life Cycle Assessment" (LCA) analysiert, die auf das Rahmenwerk „Product Environmental Footprint" (PEF) der EU abgestimmt ist.

In unserem Fall untersucht inoqo den Herstellungsprozess von ChoViva, vom Anbau der Sonnenblumenkerne bis zur Produktion unserer ChoViva-Masse, und misst dabei die damit verbundenen Klimaauswirkungen.

Unsere ChoViva Milchrezeptur hat einen CO₂e-Fußabdruck von 2,8 kg CO₂e/kg.
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ChoViva Milchrezeptur Klima-Fußabdruck nach inoqo

Der Einsatz von ChoViva wird immer passgenau aufs Endprodukt abgestimmt

Der Klima-Fußabdruck von ChoViva ist je nach Rezeptur leicht verändert, wobei die Reduktion im Vergleich zu Schokolade unten ausgewiesen ist.

Da ChoViva im Keks, in der Waffel oder im Müsli nur eine Zutat von vielen ist, müssen für den Klima-Fußabdruck eines Endproduktes weitere Faktoren einbezogen werden, z.B. der Herstellungsprozess,
die Auswirkungen zusätzlicher Inhaltsstoffe (Landwirtschaft und Herstellungsprozesse), die Produktverpackung, das Ende der Lebensdauer sowie der Transport von den Fabriken unserer Partner zum Supermarkt.

Dies kann jedoch nur vom Endprodukthersteller selbst berechnet werden.

Die folgende Tabelle gibt Auskunft darüber, wie viel CO₂e bei den verschiedenen ChoViva Rezepturen im Vergleich zu Schokolade eingespart wird.

ChoViva WerteSchokoladenwerteCO₂ Reduktion
Milchrezeptur2,810,6-73,6%
Dunkle Rezeptur1,712,0-85,7%
Weiße Rezeptur2,910,4-71,8%
Vegane Rezeptur1,610,4-84,6%
Milchrezeptur
ChoViva Werte2,8
Schokoladenwerte10,6
CO₂ Reduktion-73,6%
Dunkle Rezeptur
ChoViva Werte1,7
Schokoladenwerte12,0
CO₂ Reduktion-85,7%
Weiße Rezeptur
ChoViva Werte2,9
Schokoladenwerte10,4
CO₂ Reduktion-71,8%
Vegane Rezeptur
ChoViva Werte1,6
Schokoladenwerte10,4
CO₂ Reduktion-84,6%
Quellen

Werte nach inoqo, Stand 01/2026 (Durchschnittswerte für Schokolade im Vergleich zum Klima-Fußabdruck von ChoViva)

Warum berechnen wir den Klima-Fußabdruck von ChoViva?

Nachhaltigkeit und Genuss in einem? Gekauft.

Die Lebensmittelindustrie hat massive Auswirkungen aufs Klima: Alles, was wir essen, verursacht Treibhausgase. Besonders in der Schokoladenproduktion fallen viele CO₂-Emissionen an. Mit ChoViva haben wir einen Weg gefunden, den Klima-Fußabdruck von Produkten, in denen Schokolade eingesetzt wird, zu senken, ohne dass der Genuss dabei zu kurz kommt. Die Idee dahinter: Vor allem Verbraucher:innen wie Dir eine echte Alternative zu bieten, um einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Ganz einfach über den täglichen Einkauf.

Cookie neben der Verpackung, auf einem Notebook und Laptop platziert.Hand hält eine Packung REWE Peanut Butter Cups.

Kakao wächst auf Flächen, für die Regenwald abgeholzt wurde – wichtige CO₂-Speicher

Für den Anbau von Kakaopflanzen wurde tropischer Regenwald abgeholzt¹ : Zwischen 1988 und 2008 gingen weltweit 3 Millionen Hektar² dieses einzigartigen Lebensraums verloren; in Ghana³, einem Hauptanbaugebiet für Kakao, beläuft sich der Regenwaldverlust auf über 80 %.

Dieser Verlust an Wäldern ist ein Problem für die Umwelt, denn tropische Regenwälder speichern pro Hektar mehr als doppelt so viel Kohlendioxid wie Kakaoplantagen. Bei der Rodung wird der gespeicherte Kohlenstoff in die Atmosphäre freigesetzt, was die Gesamtemissionen für ein Kilogramm Schokolade nach oben treibt.

Quellen

¹ 7. Newton P., Agrawal A., Wollenberg L. Enhancing the sustainability of commodity supply chains in tropical forest and agricultural landscapes. Glob. Environ. Chang. 2013;23:1761–1772
² https://resourcetrade.earth/publications/cocoa-trade-climate-change-and-deforestation
³ https://international.nwf.org/cocoa-and-deforestation/, letzter Zugriff 07/2024

KLIMA-FUSSABDRUCK – WAS IST DAS EIGENTLICH?

Treibhausgase in Zahlen

Wenn es um die Messung der Klimafreundlichkeit von Produkten geht, wirst Du vor allem zwei Begriffen begegnen: CO₂ und CO₂e. Hier erfährst Du, wie sie zusammenhängen.

CO₂ – die Kohlenstoffdioxid-Emissionen

Die CO₂-Bilanz¹, auch Klima-Fußabdruck genannt, ist ein Maß für den Gesamtbetrag von Kohlenstoffdioxid-Emissionen, die direkt oder indirekt während der Lebensstadien eines Produktes entstehen. So wird möglichst genau abgebildet, wie klimabelastend ein Produkt ist – vom Anbau der Zutaten bis zum Eintreffen im Supermarkt.

Quellen

¹ Thomas Wiedmann, Jan Minx: A Definition of ‘Carbon Footprint’. Hrsg.: ISA UK Research and Consulting (= ISAUK Research Report. Nr. 07-01). Juni 2007, S. 4 (Volltext [PDF; 278 kB]).

CO₂e – die Kohlendioxid-Äquivalente

CO₂e¹ wird zur Ermittlung des Klimafußabdrucks verwendet; dabei werden die Emissionen verschiedener Treibhausgase – Kohlendioxid (CO₂), Methan (CH₄) und Lachgas (N₂O) – auf der Grundlage ihres Treibhauspotenzials (GWP) verglichen. Bei der Berechnung fasst man diese Emissionen zusammen, wobei die Menge jedes dieser Treibhausgase und ihr globales Erwärmungspotential (“global warming potential” = GWP) über einen Zeitraum von 100 Jahren im Vergleich zu Kohlendioxid (CO₂) berücksichtigt werden.

Quellen

¹ Eurostat, Glossary: Carbon dioxide equivalent, https://ec.europa.eu/eurostat/statistics-explained/index.php/Glossary:Carbon_dioxide_equivalent

Wir berechnen den Klima-Fußabdruck unserer Produkte in Kilogramm CO₂e:
Diese Zahl beziffert die Auswirkungen von ChoViva Rezepturen aufs Klima.

Mehr über die Berechnungsmethode erfährst Du bei unserem Partner inoqo.

Wie wird der Klimafußabdruck von ChoViva berechnet?

Eine Kooperation in Sachen Klimaschutz

Um unseren Klimafußabdruck zu ermitteln, arbeiten wir mit inoqo zusammen: einem Unternehmen, das Lebensmittel- und Getränkehändlern dabei hilft, die Umweltauswirkungen ihrer Produkte zu messen.

Jede ChoViva-Rezeptur wird von inoqo mithilfe der „Life Cycle Assessment" (LCA) analysiert, die auf das Rahmenwerk „Product Environmental Footprint" (PEF) der EU abgestimmt ist. Ein wissenschaftlicher Beirat, LCA-Berater und Nachhaltigkeitsforscher gewährleisten die Einhaltung hoher Standards.

Die LCA-Methode misst die Klimaauswirkungen eines Produkts in einer oder mehreren Phasen seines Lebenszyklus, ausgedrückt in CO₂e/kg. In unserem Fall untersucht inoqo den Herstellungsprozess von ChoViva, vom Anbau der Sonnenblumenkerne bis zur Produktion unserer ChoViva-Masse, und misst dabei die damit verbundenen Klimaauswirkungen.

Zum Beispiel: Unsere ChoViva Milchrezeptur hat einen CO₂e-Fußabdruck von 2,81 kg CO₂e/kg, während herkömmliche Milchschokolade einen CO₂e-Fußabdruck von 10,64 kg CO₂e/kg aufweist. Dies führt zu einer CO₂-Reduzierung von 8,6 CO₂e/kg.

Was ist die LCA-Methode?

Ein sogenanntes Life Cycle Assessment umfasst die vollständige Klimabilanz bzw. die Emissionen von Treibhausgasen in folgenden Bereichen:

Landwirtschaft

Anbau der Zutaten sowie Bodenemissionen, Emissionen aus Landnutzungsänderungen, Einsatz von Maschinen, Energie für die Verarbeitung sowie die Anwendung von Düngemitteln oder Pestiziden.

Transport

Emissionen, die auf dem Weg vom Feld zur Fabrik entstehen, z. B. bei der Beförderung von Rohwaren vom Landwirtschaftsbetrieb zum Verarbeitungsbetrieb.

Veredelung

Strom- und Gasverbrauch während des Produktionsprozesses.

Alle anderen Energiequellen

Was wird nicht im ChoViva Klima-Fußabdruck berücksichtigt und warum?

Faktoren ab der Auslieferung von ChoViva an unsere Kunden, die die Endprodukte produzieren:

Da ChoViva als Zutat in Produkte integriert wird (z. B. als Gebäckglasur oder -füllung), ist im Klima-Fußabdruck von ChoViva nicht enthalten, wie viel CO₂e bei der Erstellung des Endprodukts anfallen oder wie der Transport bis zur Fabrik unseres Kunden oder bis in den Supermarkt aussieht. Diese Faktoren fallen in die Berechnung der Endprodukthersteller.

Emissionen, die entstehen, nachdem das Produkt den Supermarkt verlassen hat:

Wir wissen natürlich nicht, wie Du Dein ChoViva-Produkt nach dem Einkauf nach Hause bringst, ob mit dem Auto, dem Fahrrad oder zu Fuß. Und wir wissen auch nicht, wie die Verpackung letztendlich entsorgt wird.

Andere Aspekte:

Aktuell nicht berücksichtigt werden können die durch das Produktionsgebäude entstehenden produktionsunabhängigen Emissionen, die Fahrten unserer Beschäftigten von und zur Arbeit oder allgemeine Geschäftstätigkeiten wie die Produktentwicklung, Marketing oder Forschung. Diese Aspekte lassen sich nur schwer einem einzelnen Produkt zuordnen und werden als sehr gering eingeschätzt.

Wieso ist ChoViva C0₂-reduziert?

Die genannten Zahlen beruhen vor allem darauf, dass ein Großteil unserer Sonnenblumenkerne in Europa angebaut wird. Die kurzen Lieferketten der Sonnenblumenkerne und die Tatsache, dass für ihren Anbau keine Waldrodungen nötig sind, tragen so unter anderem zu einem geringeren Klima-Fußabdruck im Vergleich zu Kakao bei.

Hier mal ein konkretes Beispiel: Würden hierzulande alle ChoViva anstelle von Schokolade essen (aktuell im Schnitt 9,2 kg pro Kopf und Jahr)¹, könnten bis zu 72 kg CO₂ pro Person und Jahr eingespart werden – das würde allein für Deutschland eine Reduktion von ~6 Milliarden kg CO₂ bedeuten.

Quellen

Ca. 74% weniger Emissionen als Schokolade

Der Klima-Fußabdruck von ChoViva richtet sich nach der verwendeten ChoViva Rezeptur. Er befindet sich im Bereich von 1,6 kg CO₂e/kg¹ (vegane Rezeptur) bis 2,9 kg CO₂e/kg¹ (weiße Rezeptur). Zum Vergleich: Der Klima-Fußabdruck von Schokolade befindet sich ungefähr im Bereich von 10,4 kg CO₂e/kg² (vegane Schokolade) bis 12,0 kg CO₂e/kg² (dunkle Schokolade).

Quellen

¹ ChoViva Werte nach inoqo, Stand 01/2026
² Durchschnittliche Werte für Schokolade nach inoqo, Stand 01/2026

CO₂ Emissionen in CO₂e/kg

Schokolade im Vergleich zu ChoViva

Vergleichsgrafik zeigt, dass Choviva-Schokolade bis zu 80% weniger CO2-Emissionen im Vergleich zu Schokolade verursacht.