Dichter Regenwald mit Sonnenstrahlen, die durch das BlÀtterdach dringen.

Der Klima-Fußabdruck von ChoViva

Mit ChoViva wird Snacken zum echten Genusserlebnis – ohne Kompromisse. Unsere köstliche ChoViva Milk Rezeptur verursacht im Vergleich zu Milchschokolade -73,6 % weniger CO₂-Emissionen*. Hier erfĂ€hrst du mehr ĂŒber ChoVivas Klimafußabdruck, die Berechnungen und das dahinterstehende Tracking.

Quellen

*LCA-Berechnung durch inoqo/Planet A (betrachtete Bereiche: Landwirtschaft/Rohstoffe, Verarbeitung sowie Transport zum Werk). Verglichen wird ChoViva Smooth (2.81 kg CO₂e/kg) mit einem geschĂ€tzten Vergleichswert fĂŒr konventionelle Milchschokolade in Deutschland (10,64 kg CO₂e/kg) auf Basis eines reprĂ€sentativen Benchmark-Clusters (37 % Kakaoanteil). Die CO₂e-Einsparung wird rein physikalisch durch die Rezeptur erzielt und enthĂ€lt keine CO₂-Kompensationszertifikate. Mehr Infos zur Inoqo Methodik finden sich hier: https://www.inoqo.com/research-methodology

inoqo x ChoViva

Um unseren ökologischen Fußabdruck zu ermitteln, arbeiten wir mit inoqo zusammen, einem Unternehmen, das Lebensmittel- und GetrĂ€nkehĂ€ndlern dabei hilft, die Umweltauswirkungen ihrer Produkte zu berechenen. Jede ChoViva-Rezeptur wird von inoqo mithilfe der „Life Cycle Assessment" (LCA) analysiert, die sich an dem Rahmenwerk „Product Environmental Footprint" (PEF) der EU orientiert.

In unserem Fall untersucht inoqo den Herstellungsprozess von ChoViva, vom Anbau der Sonnenblumen- und Traubenkerne bis zur Produktion unserer ChoViva-Masse, und misst dabei die damit verbundenen Klimaauswirkungen.

Unsere ChoViva Milchrezeptur (ChoViva Smooth) hat einen CO₂e-Fußabdruck von 2,8 kg CO₂e/kg.

Die Berechnung beruht auf einer Analyse unseres Partners inoqo (Stand: 01/2026). Betrachtet werden alle Treibhausgas-Emissionen von der Rohstoffgewinnung ĂŒber den Anbau bis zum Fertigstellen unserer ChoViva-Masse in der Produktion – sprich: vom Feld bis zum Fabriktor. Verpackung, Transport in den Supermarkt und Entsorgung sind hierbei nicht enthalten. FĂŒr die Genauigkeit nutzen wir unsere echten Rezepturdaten sowie offizielle EU-Standardwerte fĂŒr Rohstoffe. Ändern sich Zutaten oder Lieferketten, aktualisieren wir diese Werte regelmĂ€ĂŸig.

Mehr zu inoqo Methode

ChoViva Milchrezeptur (ChoViva Smooth) Klima-Fußabdruck nach inoqo

Den CO₂e-Fußabdruck von ChoViva pro Rezeptur verstehen

Der CO₂-Fußabdruck von ChoViva variiert je nach Rezeptur leicht.

Um unsere endgĂŒltigen CO₂e-Werte zu berechnen, hat unser Partner inoqo ein „Life Cycle Assessment" (LCA) von ChoViva als Zutat erstellt, wobei die Prozesse in den Bereichen Landwirtschaft, Transport der Zutaten zum Werk und Veredelung berĂŒcksichtigt wurden. Und zwar fĂŒr alle unsere Rezepte.

In der folgenden Tabelle finden Sie einen Überblick darĂŒber, wie viel CO₂e die verschiedenen ChoViva RezepturenÂč, die wir anbieten, im Vergleich zu den jeweiligen marktĂŒblichen Schokoladen-ReferenzproduktenÂČ einsparen.

ChoViva (CO₂e/kg)ÂčSchokolade (CO₂e/kg)ÂČ CO₂e-Einsparung
Milchrezeptur (Smooth)2,810,6-73,6%
Dunkle Rezeptur (Semi Sweet)1,712,0-85,7%
Weiße Rezeptur (White)2,910,4-72,1%
Vegane Rezeptur (Vegan)1,610,4-84,6%
Milchrezeptur (Smooth)
ChoViva (CO₂e/kg)Âč2,8
Schokolade (CO₂e/kg)ÂČ 10,6
CO₂e-Einsparung-73,6%
Dunkle Rezeptur (Semi Sweet)
ChoViva (CO₂e/kg)Âč1,7
Schokolade (CO₂e/kg)ÂČ 12,0
CO₂e-Einsparung-85,7%
Weiße Rezeptur (White)
ChoViva (CO₂e/kg)Âč2,9
Schokolade (CO₂e/kg)ÂČ 10,4
CO₂e-Einsparung-72,1%
Vegane Rezeptur (Vegan)
ChoViva (CO₂e/kg)Âč1,6
Schokolade (CO₂e/kg)ÂČ 10,4
CO₂e-Einsparung-84,6%
Quellen

Âč Life Cycle Assessment Bericht fĂŒr die ChoViva Milchrezeptur (Smooth): https://www.inoqo.com/product-report-choviva-smooth-planet-a; Life Cycle Assessment Bericht fĂŒr die ChoViva dunkle Rezeptur (Semi Sweet): https://www.inoqo.com/product-report-choviva-semi-sweet-planet-a; Life Cycle Assessment Bericht fĂŒr die ChoViva weiße Rezeptur (White): https://www.inoqo.com/product-report-choviva-white-planet-a; Life Cycle Assessment Bericht fĂŒr die ChoViva vegane Rezeptur (Vegan): https://www.inoqo.com/product-report-choviva-vegan-planet-a

ÂČ SĂ€mtliche Vergleichswerte basieren auf einer wissenschaftlichen Modellierung und Berechnung (Stand: 01/2026), die von unserem Partner inoqo durchgefĂŒhrt wurde. Als Referenz dienen marktĂŒbliche, konventionelle Schokoladen der jeweiligen Kategorie auf dem deutschen Markt – konkret Milchschokolade mit 37% Kakaoanteil, Dunkle Schokolade mit 65 % Kakaoanteil, Weiße Schokolade mit 28 % Kakaoanteil sowie Vegane Schokolade mit 42% Kakaoanteil. Die gewĂ€hlte Systemgrenze umfasst alle Emissionen von der Wiege bis zum Fabriktor (Cradle-to-Gate), also den Rohstoffanbau, die Verarbeitung sowie den Transport der Zutaten zum Werk. Endverpackung, Distribution und Entsorgung sind hierbei nicht enthalten. Die ausgewiesene CO₂e-Einsparung basiert rein auf der Rohstoffzusammensetzung durch die Substitution von Kakao und enthĂ€lt keinerlei CO₂-Kompensationszertifikate.

Kakao wĂ€chst auf FlĂ€chen, fĂŒr die Regenwald abgeholzt wurde – wichtige CO₂-Speicher

FĂŒr den Anbau von Kakaopflanzen wurden historisch bedingt große FlĂ€chen tropischen Regenwalds abgeholztÂč: Studien zufolge gingen zwischen 1988 und 2008 weltweit geschĂ€tzt 2 bis 3 Millionen HektarÂČ dieses einzigartigen Lebensraums durch den Kakaosektor verloren – ein Großteil der ursprĂŒnglichen RegenwĂ€lder in Hauptanbaugebieten wie Ghana ist davon betroffenÂł.

Dieser Verlust an WÀldern ist eine Umweltbelastung, da tropische RegenwÀlder pro Hektar deutlich mehr Kohlendioxid speichern können als landwirtschaftliche Kakaoplantagen. Bei Rodungen wird dieser gespeicherte Kohlenstoff freigesetzt, was die durchschnittliche Treibhausgasbilanz von konventionell hergestellter Schokolade belastet.

Quellen

Âč 7. Newton P., Agrawal A., Wollenberg L. Enhancing the sustainability of commodity supply chains in tropical forest and agricultural landscapes. Glob. Environ. Chang. 2013;23:1761–1772

ÂČ https://resourcetrade.earth/publications/cocoa-trade-climate-change-and-deforestation, letzter Zugriff 01/2026

Âł https://international.nwf.org/cocoa-and-deforestation/, letzter Zugriff 01/2026

KLIMA-FUSSABDRUCK – WAS IST DAS EIGENTLICH?

Treibhausgase in Zahlen

Wenn es um die Messung der Klimafreundlichkeit von Produkten geht, wirst Du vor allem zwei Begriffen begegnen: CO₂ und CO₂e. Hier erfĂ€hrst Du, wie sie zusammenhĂ€ngen.

CO₂e – die Kohlenstoffdioxid-Emissionen

Die CO₂e-BilanzÂč, auch Klima-Fußabdruck genannt, beschreibt die Menge an Treibhausgas-Emissionen, die direkt oder indirekt in bestimmten Abschnitten des Lebenszyklus eines Produktes entstehen. Wie umfassend ein solcher Fußabdruck ist, hĂ€ngt von der gewĂ€hlten Systemgrenze ab: Je nach Berechnung werden einzelne Phasen – wie der Anbau der Zutaten oder die Verarbeitung im Werk – berĂŒcksichtigt.

Quellen

Âč Thomas Wiedmann, Jan Minx: A Definition of ‘Carbon Footprint’. Hrsg.: ISA UK Research and Consulting (= ISAUK Research Report. Nr. 07-01). Juni 2007, S. 4 (Volltext [PDF; 278 kB]).

CO₂e – die Kohlendioxid-Äquivalente

CO₂eÂč wird zur Ermittlung des Klimafußabdrucks verwendet; dabei werden die Emissionen verschiedener Treibhausgase – Kohlendioxid (CO₂), Methan (CH₄) und Lachgas (N₂O) – auf der Grundlage ihres Treibhauspotenzials (GWP) verglichen. Bei der Berechnung fasst man diese Emissionen zusammen, wobei die Menge jedes dieser Treibhausgase und ihr globales ErwĂ€rmungspotential (“global warming potential” = GWP) ĂŒber einen Zeitraum von 100 Jahren im Vergleich zu Kohlendioxid (CO₂) berĂŒcksichtigt werden.

Quellen

Wir berechnen den Klima-Fußabdruck unserer Produkte in Kilogramm CO₂e:
Diese Zahl beziffert die Auswirkungen von ChoViva Rezepturen aufs Klima.

Mehr ĂŒber die Berechnungsmethode erfĂ€hrst Du bei unserem Partner inoqo.

Wie wird der Klimafußabdruck von ChoViva berechnet?

Die Kooperation von inoqo und ChoViva

Um unseren Klimafußabdruck zu ermitteln, arbeiten wir mit inoqo zusammen: einem Unternehmen, das Lebensmittel- und GetrĂ€nkehĂ€ndlern dabei hilft, die Umweltauswirkungen ihrer Produkte zu messen.

Jede ChoViva-Rezeptur wird von inoqo mithilfe der „Life Cycle Assessment" (LCA) analysiert, die sich an dem Rahmenwerk „Product Environmental Footprint" (PEF) der EU orientiert.

Die LCA-Methode misst die Klimaauswirkungen eines Produkts in einer oder mehreren Phasen seines Lebenszyklus, ausgedrĂŒckt in CO₂e/kg. In unserem Fall untersucht inoqo den Entstehungsprozess unserer ChoViva-Masse von der Wiege bis zum Fabriktor (Cradle-to-Gate) – also vom Anbau der Zutaten wie Sonnenblumen- und Traubenkerne ĂŒber deren Transport bis hin zur Verarbeitung im Werk.

Zum Beispiel: Unsere ChoViva Milchrezeptur (ChoViva Smooth) erzielt einen berechneten CO₂e-Fußabdruck von 2,81 kg CO₂e/kg, wĂ€hrend ein geschĂ€tzter Vergleichswert fĂŒr marktĂŒbliche Milchschokolade in Deutschland bei 10,64 kg CO₂e/kg liegt. Das entspricht einer Rezeptureinsparung von 7,83 kg CO₂e/kg (bzw. -73,6 %)*.

Quellen

*Angaben zur Berechnung und Datenbasis (Stand: 01/2026): Die Werte basieren auf einer wissenschaftlichen Modellierung und Berechnung durch unseren Partner inoqo. Der Life Cycle Asessment-Bericht fĂŒr die ChoViva Milchrezeptur (Smooth) findet sich hier: https://www.inoqo.com/product-report-choviva-smooth-planet-a. Als Referenz dient ein geschĂ€tzter Marktdurchschnittswert fĂŒr konventionelle Milchschokolade auf dem deutschen Markt (Standard-Rezeptur mit 37 % Kakaoanteil). Die Systemgrenze umfasst die Phasen Rohstoffanbau, Verarbeitung und Zutaten-Transport zum Werk (exklusive Endverpackung, Distribution und Entsorgung). Die CO₂e-Reduktion basiert rein auf der Rohstoffzusammensetzung (Substitution von Kakao) und enthĂ€lt keine CO₂-Kompensationszertifikate. Methodendetails unter inoqo Research & Methodology: https://www.inoqo.com/research-methodology

Was ist die LCA-Methode?

Ein sogenanntes Life Cycle Assessment umfasst die vollstÀndige Klimabilanz bzw. die Emissionen von Treibhausgasen in folgenden Bereichen:

Landwirtschaft

Anbau der Zutaten sowie Bodenemissionen, Emissionen aus LandnutzungsĂ€nderungen, Einsatz von Maschinen, Energie fĂŒr die Verarbeitung sowie die Anwendung von DĂŒngemitteln oder Pestiziden.

Transport

Emissionen, die auf dem Weg vom Feld zur Fabrik entstehen, z. B. bei der Beförderung von Rohwaren vom Landwirtschaftsbetrieb zum Verarbeitungsbetrieb.

Veredelung

Strom- und Gasverbrauch wÀhrend des Produktionsprozesses.

Was wird nicht im ChoViva Klima-Fußabdruck berĂŒcksichtigt und warum?

Faktoren ab der Auslieferung von ChoViva an unsere Kunden, die die Endprodukte produzieren:

Da ChoViva als Zutat in Produkte integriert wird (z. B. als GebĂ€ckglasur oder -fĂŒllung), ist im Klima-Fußabdruck von ChoViva nicht enthalten, wie viel CO₂e bei der Erstellung des Endprodukts anfallen oder wie der Transport bis zur Fabrik unseres Kunden oder bis in den Supermarkt aussieht. Diese Faktoren fallen in die Berechnung der Endprodukthersteller.

Emissionen, die entstehen, nachdem das Produkt den Supermarkt verlassen hat:

Wir wissen natĂŒrlich nicht, wie Du Dein ChoViva-Produkt nach dem Einkauf nach Hause bringst, ob mit dem Auto, dem Fahrrad oder zu Fuß. Und wir wissen auch nicht, wie die Verpackung letztendlich entsorgt wird.

Andere Aspekte:

Aktuell nicht berĂŒcksichtigt werden können die durch das ProduktionsgebĂ€ude entstehenden produktionsunabhĂ€ngigen Emissionen, die Fahrten unserer BeschĂ€ftigten von und zur Arbeit oder allgemeine GeschĂ€ftstĂ€tigkeiten wie die Produktentwicklung, Marketing oder Forschung.